Mittwoch, 19. Oktober 2016

Schiffs­fonds sind hoch spekulative Geldanlagen mit einem hohen Verlust­risiko für die Anleger



Sicher und rendite­stark sollte die  Beteiligung an einem Schiffs­fonds sein. So werden sie jedenfalls häufig in den Anlage­beratungs­gesprächen angepriesen. Die Realität holte diese Aussagen ein und zeigte deutlich, dass Schiffs­fonds hoch spekulative Geldanlagen mit einem hohen Verlust­risiko für die Anleger sind.
Diese Situation könnte sich angesichts der aktuellen Entwicklung erneut verschärfen, da eine der weltgrößten Reedereien aus Japan Pleite ist.
Anlage­berater sind zu einer anleger- und objekt­gerechten  Beratung verpflichtet. Dazu gehört auch eine umfassende  Aufklärung über die Risiken und insbesondere über das Total­verlust-Risiko für die Anleger. Diese Aufklärung ist erfahrungs­gemäß häufig ausgeblieben, sodass Schadens­ersatz­ansprüche entstanden sein können.

Anwaltliche Beratung kann Ihnen helfen Ihren Verlust zu minimieren.

Rechtsanwalt Hesse

Mühlhausen 19.10.2016

Montag, 15. August 2016

Einer dieser Tage

Es ist wieder einer dieser Tage,wo man denkt,warum kommen all die Leute mit irgendwelchen Wahn zu Dir.
Heute war ein Mandant im Büro, der wollte,dass ich die 80jährigen Nachbarn auffordere, es zu unterlassen ihn durch die Wand abzuhören.

Auf die Frage wie er das festgestellt hat, erklärte er die würden an der Wand immer so ein klapperndes Geräusch machen als würden Sie etwas an die Wand halten zum Abhören.
Auf die Frage, woher er das wissen will,bekräftigte er das damit, dass das sein Bruder auch weiß.

Auf die Frage, ob sich das in seinem Leben schon in irgendeiner Form ausgewirkt hat, indem 
der Nachbar z.B. etwas wußte, was kein anderer weiß,erklärte er Nein,das nicht,aber,aber,aber.laber Rhabarber.
Ich erfuhr dann, dass er schon lange Erwerbsunfähig und deshalb viel zu Hauses ist. Dass erklärte somit vieles.
Habe ihn geraten es mit den "Ärzten " zu halten nach dem Motto"Lass die Leute reden.."



15.08.2016
Rechtsanwalt Peter Hesse

Montag, 25. Juli 2016

Historische Rechtsberatung





Lohnt es sich
 für einen Anwalt oder eine Anwältin Geld auszugeben!
Meistens durchaus!
Wenn man durch anwaltlichen Rat z.B.einen aussichtslosen Prozeß vermeiden kann, so liegt der Vorteil auf der Hand.Gewinnt man einen Prozeß mit anwaltlicher Hilfe,so wird die gegnerische Partei am Ende meißt zur Kostenerstattung verpflichtet.Und wer rechtsschutzversichert ist, dessen Kosten werden in aller Regel von dieser Versicherung  übernommen.
Wer einen wichtigen Vertrag schließen will, sollte auch den Rat eines Anwaltes einholen.Dies spart unter Umständen Kosten und Ärger und gibt die Sicherheit für ein ausgewogenes Ergebniss.

In jedem Fall gilt:
Der Rechtsanwalt ist gesetzlich dazu verpflichtet,unnötige Kostenrisiken für seinen Mandanten zu vermeiden und ihn entsprechend zu beraten.
Ist das Honorar vom Gegenstandswert abhängig, muss der Anwalt seinen Mandanten hierüber informieren.

Häufig wird das Honorar des Anwalts als seinem Gewinn angesehen.Es ist jedoch nur der Umsatz von dem noch seine gesamten Kosten wie Personal,-Miet-,Fortbildungs,-Post ,-Versicherungs und Bürokosten sowie die Umsatz und die Einkommenssteuer beglichen werden müssen.


Mühlhausen/Thür. 19.10.2016

Peter Hesse,Rechtsanwalt

Montag, 25. Januar 2016

Inkasso

Als Inkasso wird der Forderungseinzug eines Gläubigers durch einen Dritten bezeichnet.Die Forderung kann per Auftrag , aber auch durch Abtretung selbständig eingezogen werden.
Dies ist eine der vielen grundlegenden Auftragsfelder von Rechtsanwälten.
Eigentlich befasst sich jeder Anwalt damit, es sei denn er ist auf etwas ganz anderes spezialisiert.
Aus dieser Sicht ist die Bezeichnung einer Anwaltskanzlei als „Inkasso- und Anwaltskanzlei“ mit dem Hinweis auf Inkasso völlig überflüssig.
Aber wahrscheinlich ist es werbewirksam. Damit wird indirekt indiziert, dass die anderen Anwälte nichts mit Inkasso, also Forderungsdurchsetzung und Forderungseinzug zu tun haben.
Da muss man sich doch fragen, ob das ein unzulässiger Wettbewerbsvorteil ist.

Rechtsanwalt Peter Hesse

Mühlhausen,25.01.2016

Donnerstag, 14. August 2014

Versicherungen sparen Millionen an Geschädigten
Werkstätten schädigen sich und die Verbraucher


Die Werbung im Fernsehen ist sehr eindeutig:
Ein Unfallgeschädigter mit einem geschädigten KFZ ist verzweifelt. Der Geschädigte übergibt seinen Autoschlüssel an einen Versicherungsvertreter. Der Autobesitzer bekommt von der Versicherung ein offensichtlich repariertes Fahrzeug zurück und ist erfreut darüber.

Was der Versicherungsspot nicht zeigt:
Die Versicherung hat das geschädigte Fahrzeug in eine ihrer Vertragswerkstätten gebracht, mit denen sie besonders günstige Leistungstarife ausgehandelt hat. Dort soll die Werkstatt einen Kostenvoranschlag für die Reparatur erstellen. Damit spart die Versicherung die Kosten für einen Sachverständigen, auf den der Geschädigte jedoch einen Rechtsanspruch hat, der möglicherweise Schäden feststellt, die durch den Kostenvoranschlag nicht berücksichtigt wurden.
Diese Kostenvoranschläge sind für die meisten Werkstätten ein Problem. Viele haben kein ausgebildetes Personal, welches verdeckte Schäden erkennt. Ohne ein Sachverständigengutachten, dass den vollständigen Schaden und Reparaturweg aufzeigt, verschenken die Werkstätten erhebliche Einnahmen. Der Verband der unabhängigen KFZ-Sachverständigen und die Gesellschaft für technische Überwachung haben durch Analysen festgestellt, dass in solchen Fällen die Werkstätten 30 – 45 % zu wenig Reparatur vorgenommen haben. Damit schädigen sich die Reparaturwerkstätten selbst.
Es ist somit nicht sicher, dass alle Schäden repariert wurden.

  • Die Versicherung zahlt von sich aus keine Nutzungsausfallentschädigung für die Dauer der Reparatur und bei Mietwagen immer nur die niedrigeren Kosten.

  • Die Versicherung zahlt von sich aus auch keine Kostenpauschale in Höhe von 25,00 EUR – 30,00 EUR, obwohl der Geschädigte darauf einen Anspruch hat.

  • Die Versicherungen zahlen freiwillig keine Wertminderung für das Fahrzeug, da sich die Werkstatt für den Kostenvoranschlag nicht ermittelt.

Ohne anwaltliche Hilfe und Rat und ohne Begutachtung durch einen Sachverständigen geben die Unfallbeteiligten ohne Rechtsposition auf und verlieren vielfach viel Geld.

Fazit:
Bei einer Werkstattreparatur, die von der Versicherung veranlasst wird, verdient nur die Versicherung, alle anderen verlieren. Dagegen können KFZ-Sachverständige die rechtliche Situation schnell erfassen und bei Streitfragen einen Rechtsanwalt hinzuziehen und so Werkstatt und Unfallbeteiligte vor Nachteilen schützen.



Peter Hesse

Rechtsanwalt